Neugierig?

Hoffentlich! Aber wir verraten noch gar nicht viel!  Nur eines: Wir haben am Freitag unsere Figuren ausgestellt, haben Geschichten dazu geschrieben, haben mit Uwe Schloen und allen gefeiert. Die Ausstellung  oder Aufstellung war turmhoch! Auf drei Etagen waren die Skulpturen gestaffelt und wir – leider nur unten – zwischendrin. Und dann haben wir uns auch vom Uwe verabschiedet, der musste nämlich wieder weg.

Wir zeigen die Skulpturen und Geschichten noch nicht, weil das die Überraschung beim Jubiläums-Schulfest im neuen Schuljahr wird. Aber ein bisschen was dürft ihr sehen und könnt rätseln, wie es wohl gewesen ist und was wir euch beim Schulfest zeigen werden.

www.uwe-schloen.de

Das Vertraute – oder sich Fremdes vertraut machen

Nein, es gibt keine dunkle Haut. Nein, es gibt keinen Turban. Nein, kein Android ist dabei. Und noch mal nein, keine ganz wilde Phantasiefigur. Die größte Irritation ist ein Drei-Auge. ABER: Jede Figur erzählt eine Geschichte. Jede ist anders. Jede aus zwei Vorstellungen entstanden.

Überlegung der Erwachsenen: Wiedergegeben wird, was die Kinder kennen. Neu gestaltet wird mit schon vertrauten Elementen, bis hin zum eigenen (abgelegten) Kleid. Attraktive Rollenfiguren entstehen: Prinzessin, Braut. Die rohe Fremdheit der Figuren wird mit „Spiegelbildern“ des Eigenen bekannt gemacht. – Verkleidungsspiele als lustige, geübte Formen der Verfremdung.

Und als positiver Kern: Im Grunde sind alle gleich, nur das Außen ist anders  und – wie sich nach mehreren Tagen zeigt- veränderlich.

Zurück zum Titel des Dehnberger Theater-Stücks: „Anders!Sein!“ – also einfach nur Anderssein – vielleicht immer, vielleicht auch nur manchmal; oder nur von Fremden als „Anders“ wahrgenommen sein. Und immer: SEIN, man  selbst sein, ganz selbstverständlich – wie anders andere es auch sehen mögen. „Sei doch mal anders!“ „Steig aus deiner Rolle aus!“ Keiner ist immer gleich.

www.dehnbergerhoftheater.de

AndersSein_Flyer

 

Projektwoche – Fremd & Anders & „Gute Gefühle von Inana“

Ja, das wisst ihr und wissen Sie ja als eifrige Blog-Leser und -Leserin. Wir hatten Außerirdisches auf dem Programm.

Diesen außerirdisch schönen Programmpunkt verdanken wir dem Dehnberger Hoftheater und seinem Mitmach-Klassenzimmer-Stück „Anders!Sein!“.

Bernd und Ommi – also: Florian Elschker und Veronika Conrady – sind ein Superpaar und wir haben gar nicht richtig gemerkt, dass das Stück zu Ende war. (Wir haben euch auch nicht alles vom Besuch der extraterrestrischen Klasse erzählt. Nur so viel noch: Die brauchen auch mal unsere Hilfe!) Wir können euch das nur dringend sagen: Schaut euch das an! Sagt euren Lehrern, dass ihr das auch sehen wollt! Ist echt super… und lässt richtig gute Gefühle zurück.

Bei uns war das Theaterstück der Einstieg in einen sogenannten „Kunst-Workshop“ (so nennen das die Erwachsenen). Wir arbeiten diese Woche mit einem Künstler an Holzfiguren. Da sieht jede anders aus und jeder von uns macht da auch ganz unterschiedliche Figuren daraus.

Zuerst sahen die Holzfiguren selber ein wenig komisch aus: Keine Arme. Aber große eckige Köpfe. Und bei der einen war der Bauch auf der anderen Seite als der Künstler gemeint hat.

Gestern haben wir überlegt und erst gezeichnet und dann mit Stemmeisen und Holzhammer und Feile die Figuren schöner gemacht. Wir haben auch mit Stoffen Kleider für die Figuren gemacht. Über Nacht haben unsere Figuren dann Augen bekommen! Das war aber bestimmt der Uwe. Das ist der Künstler, der das alles mit uns macht. (Der redet auch ganz anders als wir, aber wir verstehen ihn gut. Und er weiß immer, wie was  geht.)

Heute malen wir Gesichter – Hautfarbe ist gar nicht so einfach zu mischen! Eine Frau hat gefragt, ob da wohl auch braune oder schwarze Figuren entstehen werden.

außerirdisch – „Hallo Menschen und Kinder der Erde!“

Am Montag haben wir für die Begrüßung von Außerirdischen geprobt. Die hatten sich nämlich angekündigt. Wir waren ziemlich überrumpelt zu Anfang, als die zwei von der VIW (Vereinigte Intergalaktische Weltraumbehörde) bei uns hereingeplatz sind und den Besuch angekündigt haben. – Die zwei waren auch gar nicht richtig zwei: die eine war nämlich ein Android, also ein Computer, hat aber ausgesehen wie eine Frau. Nur die Stimme war so anders, und zwischendrin ist sie immer mal weggekippt. Der Mann hat sie auch abgestellt. Dabei hat sie immer Bescheid gewusst.

Wir haben dann Funkkontakt mit den Außerirdischen gehabt, also, das war so eine Ton-Sprache mit einem technischen Kasten, und die Frau musste immer die Hände so komisch dran halten. Und wisst ihr was?! Die „extraterrestrische Mission“ das war auch ne Klasse auf Schulausflug! Und die haben so Stippvisiten durch die Galaxie gemacht und wollten von jedem Planeten was mitnehmen, ein Souvenir.

Wir haben dann, weil sie sich das gewünscht haben, Bilder gemalt von dem, was wir hier wunderschön finden und gerne mögen. Und wir haben überlegt, wie wir sie begrüßen sollen. Weil – verstehen die uns? Ober müssen wir mit dem Technikkasten in Tönen sprechen? Und wissen die, dass wir uns zur Begrüßung die Hand geben oder was zuwinken bedeutet? Haben die Ohren? Sprechen die mit einem Mund? – Und in der ganzen Zeit hat die Androidenfrau immer die Zeit gesagt, wie lange es noch dauert, bis die Außerirdischen eintreffen bei uns. – War fast ein wenig stressig, alle Proben rechtzeitig hinzukriegen.

Freitag wird’s was geben

„Hort-Fest“ – echt langweiliger Name. Wir werden übernachten! In der Schule! Das ist ein ganz besonderer Tag. Passiert nur ein einziges Mal im ganzen Jahr.

Vorher sind die Eltern da. Und irgendwas mit „Abschied“ ist auch.

Betten in der Schule? Isomatte? Luftmatratze? – Mal überlegen, wie das überhaupt gehen soll und was schön wäre…